Die Untersuchung - Patienteninformation - Beispiele


Spiegelung des oberen Verdauungstraktes

(Ösophago-Gastro-Duodenoskopie - ÖGD)

Ablauf des Untersuchungsverfahrens:
Bei der Magenspiegelung wird ein biegsames Instrument durch die Mundhöhle in die Speiseröhre, den Magen, bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben, dabei wird mittels eines Sprays der Rachen örtlich betäubt, zudem wird - sofern gewünscht - eine Beruhigungsspritze verabreicht, damit die Untersuchung für den Patienten keine Belastung darstellt.
In der Regel wird eine winzige Gewebeprobe entnommen, dies ist schmerzlos.

 

Die Untersuchung dient zur Früherkennung möglicher krankhafter Veränderungen im oberen Verdauungstrakt, sie dient ebenso zur Krebsvorsorgeuntersuchung sowie zur Erkennung eines etwaigen Bakterienbefalls der Magenschleimhaut, auch zur Behandlung etwaiger Blutungen etc.

Für diese Untersuchungen muss der Patient nüchtern sein, aufgrund der Beruhigungsspritze darf der Patient anschließend nicht mit dem Auto fahren, d. h. er sollte einen Chauffeur mitbringen oder mit dem Taxi kommen. Die Untersuchung selbst dauert nur wenige Minuten.


 

Spiegelung des unteren Verdauungstraktes (Koloskopie)

Aufgrund von Beschwerden oder als Vorsorgemaßnahme zur Früherkennung möglicher krankhafter Veränderungen im Verdauungstrakt wird meist eine Spiegelung des Dickdarms für erforderlich erachtet.

Die Untersuchung:
Ein biegsames optisches Instrument (Endoskop)wird vom After aus bis zur Mündung des Dünndarms in den Dickdarm vorgeschoben.
Sie erhalten eine "Beruhigungs"- oder "Schmerz"-Spritze. Durch Einblasen von Luft lässt sich der Dickdarm überblicken, und krankhafte Veränderungen können erkannt werden.

Beim Eingriff können mit einer winzigen Zange Gewebsproben entnommen und mit einer elektrischen Schlinge Polypen schmerzfrei abgetragen werden. 

 

 



Herzschrittmacher-Implantation

Wenn Medikamente nicht mehr zur Behandlung einer Herzrhytmusstörung ausreichen, wird in diesem Fall zum Anlegen eines Herzschrittmachers geraten.

Er besteht aus einer kleinen Batterie, welche ständig die Herztätigkeit registriert und bei verlangsamter Herztätigkeit elektrische Impulse an das Herz abgibt, um eine optimale Herzfrequenz und somit eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Organe zu erreichen.

Hunderttausende Menschen in Deutschland leben mit einem Herzschrittmacher. 


 
Ultraschall-Untersuchung des Herzens über die Speiseröhre
(Transösophageale Echocardiographie, TEE; Schluck-Echo)

Die Untersuchung:
Bei der transösophagealen Echocardiographie wird - wie bei der Magenspiegelung - eine örtliche Betäubung des Rachens durchgeführt und - sofern gewünscht - eine Beruhigungsspritze in eine Armvene verabreicht.
Anschließend wird mit einer speziellen biegsamen Sonde, die über den Mund in die Speiseröhre eingeführt wird, das Herz in verschiedenen Ebenen dargestellt, vor allem können dabei Veränderungen im Bereich der einzelnen Herzabschnitte (Herzvorhöfe und Herzkammern), Herzklappenentzündungen, Blutgerinnsel, etc. zuverlässig erkannt werden.

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